Die Geschichte von „Watson“, der Rabenkrähe

Es begann im Mai 2020, ich kam gerade mit meinem Camper Lkw zurück aus dem Norden und musste noch einmal Pause machen. Ich suchte mir einen ruhigen Parkplatz, um ein wenig zu schlafen und meine Reise dann weiter fortzusetzen. Auf dem Parkplatz angekommen, fiel mir direkt auf, dass sehr viele Rabenkrähen und Raben dort nisteten. Ich wollte mir noch kurz die Beine vertreten, bevor ich mich ausruhe. Da sah ich eine junge Krähe, die ganz ruhig im Graß saß. Ich beobachtete sie eine Weile und stellte fest, dass es sich um einen Jungvogel, der noch nicht fliegen kann, handelte. Nun soll man in solchen Situationen nicht voreilig reagieren und den Vogel aufsammeln. Zuerst sollte man prüfen, ob der Vogel noch von seinen Eltern versorgt wird.
Nach ca. zweieinhalb Stunden war das Einzige was ich feststellen konnte, dass der Vogel nicht versorgt wird, sondern auch von den anderen Krähen angegriffen wird. Somit beschloss ich den kleinen einzufangen und ihm zu helfen. Er war direkt sehr zutraulich und kam neugierig zu mir. Ich packte ihn in einen Karton und legte ein Handtuch darüber, so das es in der Box dunkel war. Meine Pause war vergessen, geschlafen hatte ich auch nicht, aber es gab jetzt wichtigeres. Das Leben eines Wildtieres zu retten, hatte jetzt Priorität. Ab da begann eine wundervolle Zeit, der Freundschaft und des Vertrauens. Zu Hause angekommen baute ich ihm am nächsten morgen eine Außenvoliere, so dass er Kontakt zu seinen Artgenossen aufbauen kann. Alle paar Stunden bekam er Futter und Wasser von mir. Im Anfang war es sehr mühselig Watson zu füttern. Von Tag zu Tag wurde es besser und er erholte sich von seinem harten Lebensstart. Nach ein paar Tagen fing ich an Flugstunden mit ihm zu machen.
Er musste irgendwann allein in der Natur klarkommen und sich selbst ernähren. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass wir richtig gute Freunde werden und sehr viel Zeit zusammen verbringen werden. Also setzte ich ihn jeden Tag für ein paar Stunden in den Garten und er konnte seine Flügelmuskeln stärken und bald auch allein fliegen. Die ersten Bruchlandungen waren schon etwas lustig, aber so ergeht es wohl jedem Jungvogel.
Einen morgen setzte ich ihn raus und er flog eine Runde ums Haus und verschwand in den Wiesen hinter dem Grundstück. Er war noch nicht so weit, um allein klarzukommen und so begab ich mich auf die Suche nach ihm. Nach kurzer Zeit fand ich ihn und er kam mit mir wieder nach Hause. So ging das jeden Tag, meine Nachbarn haben mich glaub ich schon für verrückt erklärt, wenn ich laut krähend, mit einer Weintraube in der Hand, durch die Straßen gelaufen bin um Watson wiederzufinden. Es kam der erste Tag, wo er über Nacht weg war, ich Verrückter habe vor der Balkontür geschlafen, um ihn nicht zu verpassen, wenn er wieder kommt. Morgens früh war er dann plötzlich wieder da und schrie nach Futter. Ab da brauchten alle in der Nachbarschaft und wir keinen Wecker mehr. Um 5: 30 Uhr war die Nacht vorbei und Watson saß auf dem Hausdach und rief nach mir. Es reichte ein husten von mir und er reagierte mit nicht aufhörendem krähen. Lange Zeit ging das so, bis er immer selbständiger wurde und nicht mehr jeden Tag kam. Er fand immer mehr Anschluss bei einer Gruppe Rabenkrähen und einem Kolkraben, die hier ihr Revier haben.
Manchmal war er drei Tage nicht da und dann saß er wieder den ganzen Tag im Garten und ärgerte meine Hühner. Es war so eine lustige Zeit. Der Winter kam und die Vögel fanden nicht mehr so viel fressen wie noch im Sommer. Watson war wieder jeden Tag da und bekam Futter von mir. Es gehörte schon zur Morgenrutine auch Frühstuck für den Raben zu machen. Im Januar 2021 bin ich dann los auf die Bob Barker von Sea Shepherd. Ich verabschiedete mich von ihm und hoffte ihn nach meiner Ankunft zu Hause ihn wieder zusehen. Ab da kümmerte sich meine Tochter und meine Lebensgefährtin um Watson. Jeden Tag sendenten sie mir Nachrichten mit Bildern und kleinen Videos von ihm aufs Schiff. Im April war es dann so weit, dass ich von meiner Kampagne mit Sea Shepherd zurück nach Hause kam. Ein paar Tage vor meiner Ankunft war er noch da, aber es war ja normal, dass er mal für ein paar Tage nicht da war. Ich wartete, jeden Morgen, jeden Abend…kein Lebenszeichen von ihm. Es ist Brutzeit, Rabenvögel leben in Gruppen und kümmern sich gegenseitig um die Aufzucht der Jungvögel. Er wird wohl beschäftigt sein und hat keine Zeit für seinen Ziehpapa.
Jeden Tag höre ich am Morgen und Abend, Rabenkrähen in der Nähe, ich bin mir sicher, dass er dabei ist. Wenn ich rufe, antwortet er auch manchmal. Er hat wohl den Weg in die Natur gefunden und die Auswilderung hat funktioniert. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn er noch mal auf ein paar Weintrauben vorbeikommen würde.

Meine Zeit auf der Bob Barker

Ihr wisst ja alle, das ich mich für Sea Shepherd einsetzte. Nun war es endlich soweit, das ich als Aktivist teil der Bob Barker Crew wurde. Es begann mit einem kleinen Job für ein paar Wochen auf der Bob, wo ich als Tischler ein paar Sachen wieder aufhübschen und überarbeiten sollte. Nach ein paar Tagen erkannte der Chief Engineer meine Mechaniker Fähigkeiten und mein Interesse an dem Maschinenraum. Ab da ging alles rasend schnell, ich bekam einen Job als Engineer auf der Bob Barker. Ich war mega stolz, als ich mein erstes CREW T-Shirt bekam und Teil dieser großartigen Organisation wurde. Ich musste noch ein paar Sachen für meine Abwesenheit Zuhause erledigen und dann ging es auch schon auf See. Grober Kurs Süden…wir fahren in Afrikanische Gewässer. Die ersten paar Tage hatten wir Sturm und raue See, mir war “Kotzübel” und das ist noch schön ausgedrückt. Es war die Hölle, ich war total Seekrank. Nach ca. drei Tagen wurde es dann besser und ich fühlte mich wieder klar im Kopf. Mein Arbeitsalltag auf der Bob begann. Wartung, Instandsetzung und Optimierung waren im wesentlichen meine Aufgaben. Des weiteren kontrollierte ich während meiner Wache sämtliche Temperaturen und Drücke im Maschinenraum. Um 12 Uhr war die beste Zeit des Tages…Mittagessen. Auf den Schiffen von Sea Shepherd wird ausschließlich Vegan gegessen, was mir persönlich nicht schwer viel und es auch sehr gut schmeckte. Normalerweise bin ich Vegetarier, wobei ich auch nur Eier von meinen eigenen Hühnern esse und auf sonstige Tierische Produkte weitestgehend verzichte. Die Tage vergingen und wir erlebten einige tolle und auch nicht so schöne Sachen. Unter der Rubrik “Toll” würde ich sagen, waren es die Momente wo Wale und Delfine an unserem Schiff waren und uns begleiteten, als ob sie Danke sagen wollten. Danke dafür, das sie nicht in die Netzte der illegalen Überseetrawler geraten sind, weil wir sie gestoppt haben. Es ist so furchtbar was dort passiert. Über unsere Arbeit und Patrouillen, darf ich an dieser Stelle natürlich nicht ausführlich schreiben, ihr könnt euch aber gern direkt bei Sea Shepherd informieren. https://sea-shepherd.de/news/nachhaltige-fischerei-ein-widerspruch/ Die Arbeitswoche an Board hat sieben Tage, wobei auch schonmal ein Nachmittag frei ist. Aber eigentlich ist man immer im Dienst und unterstützt auch in seiner freien Zeit. Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche auf dem Schiff sind sehr Interessant und jeder kann sich einbringen, wenn er möchte. Ob in der Küche oder auch mal im Maschineraum helfen, alles ist möglich. Ich kann von mir nur sagen, ich freu mich auf die nächste Kampagne die ich mitfahren werde, wohin auch immer…For the Ocean.

Falls ich das Interesse von dir geweckt habe und du auch ein Teil der Crew zu werden, schreibt mich doch mal an, vielleicht kann ich euch vermitteln oder ihr bewerbt euch hier: https://sea-shepherd.de/aktivmitmachen/

Spendenflohmarkt 2020

So Freunde, was ist geplant bei mir für dieses Jahr? Eigentlich wollte ich wie im letzten Jahr wieder ein Treffen mit Müllsammelaktion veranstalten, was ich aber im Moment aus gesundheitlichen Gründen nicht stemmen kann. Natürlich brennt es mir unter den Nägeln, dieses Jahr wieder eine „Gute Sache“ zu machen.
Ihr wisst alle, das ich seit Jahren Sea Shepherd Global unterstütze. Und auch dieses Jahr möchte ich gern was auf die Beine stellen und habe auch schon einen groben Plan. Natürlich brauche ich wieder ein wenig Unterstützung von euch…Ich möchte einen Verkaufstand auf einem Flohmarkt machen. Jetzt brauche ich Ware zum Verkaufen und da kommt ihr ins Spiel. Wenn ihr also noch Flohmarkt Artikel habt, die ihr Spenden könnt, lasst es mich wissen, ich hole die Sachen bei euch ab oder ihr schickt sie mir zu. Der Erlös geht zu 100% wieder an Sea Shepherd, wenn ihr keine Sachen für mich habt, aber Sea Shepherd unterstützen wollt, könnt ihr auch gern auf den PayPal Money Pool eine Spende für Sea Shepherd machen. Ich hoffe, ihr helft mir ein wenig unsere Weltmeere und dessen Bewohner zu schützen. In diesem Sinne… For the Oceans.
Hier ist der Link zu unserem Flohmarkt / Sea Shepherd Spendenpool. https://paypal.me/pools/c/8nlyAX0Bim

Sea Shepherd Suchmaschine

Gesucht und gefunden!

Ab sofort haben wir eine eigene Suchmaschine, Microsoft und NGObrowser machen es möglich. Mit der kostenlosen Suchmaschine kannst du uns ganz einfach unterstützen – ohne Kosten für dich!

Folge dem Link und füge unser Add-on zu deinem Browser hinzu. Danach suchst du weiter, was du willst und sammelst automatisch Spenden für uns.

Du suchst. Und wir finden weiterhin Wege, die illegale Wilderei auf unseren Ozeanen zu stoppen. Mit deiner Hilfe unterwegs, um das Leben in unseren Ozeanen zu verteidigen, zu schützen und zu erhalten!

Mit unserer Suchmaschine hast du uns dann auch automatisch direkt als Startseite. Installiere folgendes Add-on passend zu deinem Browser:

Chrome:
https://chrome.google.com/…/daekomchgfgkdgoemnjkfcijemiblfo…
Firefox:
https://addons.mozilla.org/…/ad…/sea-shepherd-search-engine/
Mobile Geräte:
Bitte nutzt den Direktlink:
https://www.ngobrowser.org/search/…
Danke sehr!

“Text von Sea Shepherd”

  

Eigenbau Trenntoilette

Der Einfall zum bau einer Trenntoilette kam mir letztes Jahr auf meinem kleinem Roadtrip an die Ostsee. Es war knalle heiß im Auto und das Porta Potti muffelte schon direkt nach der Entleerung. An der Entsorgungsstation war es nicht wirklich besser, alles voller Fliegen und ein widerlicher Geruch in der Luft. Also stand fest, es muss eine Trenntoilette her.

Nach langer Recherche im Internet, entschied ich mich dazu selber eine Toilette zu bauen und keine 1000 Euro auszugeben. Im Winter hatte ich dann genug Zeit mir Gedanken zu machen, wie ich meine Idee umsetzten kann.

Als erstes brauchte ich erstmal die Trenneinheit, um flüssig von hart zu trennen (schön ausgedrückt). Sehr schnell fand ich ein gutes günstiges Modell in schlichtem schwarz…nicht blau mit viel Plastik, wie der Markthäupling für Trenntoiletten sie verkauft. Die Einsätze erinnerten mich irgendwie an Dixi Klos und deshalb gab es den günstigen in schwarz.

Das zweite Problem…wo sammele ich den Urin? Ein Tank musste her. Mein “Eisenkarl” Philipp, hatte natürlich direkt eine Lösung auf Lager. ” Den bau ich dir auf Maß in Edelstahl”. Tiptop das Thema war erledigt. Drei Wochen später lag ein lieb eingepackter Tank vor meiner Garage.

Danke nochmal für den Mega Tank Philipp! Jetzt ging es an die Montage vom Tank und die Zuleitung von der Toilette zum Tank. Es war gar nicht so einfach, da der Tank aus Platzgründen auf die andre Seite von der Toilette musste. Mit 40 mm Abflussrohr vor dem Aufbau, unter dem Durchgang konnte ich es dann realisieren. Den Tank habe ich am Aufbau Festgeschraubt und dann ging es auch schon los, die Toilette selber zu bauen.

Neben dem Halter links, vorne hab ich das Loch für das Abflussrohr gebohrt.

Als Material entschied ich mich für OSB Platten in 12 mm Stärke. Schnell bei meinem Kumpel Martin zugeschnitten und das gebastel ging los. Als ersten musste ich meine alte Nasszelle erstmal entkernen. Die Duschwanne war gebrochen, vom Klappwaschbecken war auch der Frühling runter, also alles raus damit. Das Waschbecken werte sich eine Stunde, bis es dann endlich raus war. Die Duschwanne wäre ohne größere Beschädigungen am Aufbau gar nicht raus gegangen, somit blieb sie drin und ich verschloss sie mit einer Wasserfesten Siebdruckplatte. Duschen wollte ich ohnehin nicht mehr im Auto, nur noch draußen.

Dann ging es dann aber wirklich los mit dem Bau der Toilette… den Kasten verschraubte und verklebte ich an der Außenwand, sowie auf dem Boden. Darauf habe ich den Deckel nur Verschraubt um ihn vielleicht nochmal abbauen zu können falls ich etwas umbauen muss. Den Toilettendeckel/Sitz besorgte ich mir im Baumarkt dem der Orangene Bieber vertraut. Unter die Toilettenbrille klebte ich im vorderen Bereich den Trenneinsatz, so das er beim aufmachen mit hoch geht und man zum Beutelwechsel für die Feststoffe genug platz hat. Als Feststoffbehälter nutze ich eine Speißeimer, wo ein Bio Müllbeutel (15 l) genau rein passt.

Jetzt brauchte der Sitzungssaal noch einen frischen Anstrich und neuen Parkett…also Wände spachtel, alte Schraubenlöcher entfernen und alles weiß anpinseln und Boden verlegen.

Fertig gepinselt

Zum Schluss baute ich noch eine Entlüftung mit einem PC Lüfter, der auf 12 Volt läuft.

 

Mein Fazit…kein Geruch mehr vom Porta Potti im Auto. Es schont die Umwelt und meine Nerven an irgendwelchen vollge….. Entsorgungsstationen. Ich kann es nur jedem empfehlen sich sowas zu bauen, es lohnt sich. Ich hab insgesamt knapp 100 Euro ausgegeben, wobei ich den Tank in Schnaps bezahlt habe.

Bei Fragen kontaktiert mich einfach!!!

Höherlegung vom Hanomag AL 28

Heute geht es um die Höherlegung meines Hanomag al 28. Der AL 28 wurde original mit sehr kleinen Rädern und meist mit Zwillingsbereifung ausgeliefert. Einige der noch angemeldeten Hanos sind schon umbereift auf 10.5 R20. Diese sind auch auf meinem Hanomag montiert, sind aber immer schwerer für einen guten Preis zu bekommen. Außerdem sind sie International eher rar auf dem Markt. Das heißt, es wird schwer im Ausland mal Ersatz zu bekommen. Die Reifengröße, die ich aufziehen möchte, ist wesentlich leichter zu beschaffen und darf auch noch auf einem Hanomag gefahren werden. Einige Hanomag sind umgerüstet auf 9.00 R20, die aber für die original Felge zu schmal sind und bei abgelassener Luft gern von der Felge springen. Ansonsten ist der Reifen super und weltweit gut zu bekommen.

Da ich auf große Reifen stehen, habe ich mich also für den 12.50 R 20 oder 335 80 R 20 entschieden. Das ist eine gängige Unimog Reifengröße, aber dafür muss mein Hano ein bisschen höher. Um es genau zu sagen, 70 mm. Warum 70 mm werden sich jetzt einige Fragen. Der 12.50 ist im Durchmesser 100 mm größer, als der 10.50. Das heißt ich brauche 50 mm mehr Platz im Radkasten, damit der Reifen sich auch im Gelände noch bewegen kann. Die 20 mm zusätzlich habe ich zur Sicherheit eingerechnet, damit ich genug Platz habe. Aber nun zu den Technischen Sachen. Du brauchst bei einer Höherlegung von 70 mm etwa 5 Meter Gewindestange in der Größe M 14 x 1,5 in einer Härte von 10.9, erkenntlich sind diese meist an einem Weißem Farbtupfer an einem Ende. Dazu noch 32 passende Muttern und Sicherungsringe/scheiben.  Ganz wichtig natürlich sind die Höherlegungsböcke selbst. Mir hat sie ein Freund gebaut, der die passenden Maschinen und Materialien zu Verfügung hatte. (Danke nochmal an Philipp)

Im folgenden Video könnt ihr sehen wie es gemacht wird, in der Beschreibung unter dem Video ist die Materialiste von den benötigen Teilen. Viel Spaß beim Schauen. 

Das Ende des Walfangs im Südpolarmeer!

Mittwoch, 26. Dezember 2018: Sea Shepherd hat sich seit 2002 gegen Japans Walfang im Antarktischen Walschutzgebiet eingesetzt. Die ersten Fahrten in die Gewässer der Antarktis fanden 2002 statt, dem folgten fortlaufende Kampagnen von 2005 bis 2017. Durch das Einschreiten von Sea Shepherd wurden in diesem Zeitraum über 6.000 Wale vor den Harpunen der japanischen Walfangflotte gerettet, die ihren kommerziellen Walfang unter dem Deckmantel der Forschung betrieb. 

Im Jahr 2017 begann die japanische Regierung, mehrere Millionen Dollar in Sicherheitsmaßnahmen zu investieren, um Sea Shepherd daran zu hindern, ihre Flotte beim Walfang zu stören. Die Sicherheitsmaßnahmen umfassten u.a. militärische Überwachungstechnologien in Echtzeit.

Diese massive Aufrüstung hatte Sea Shepherd zwar davon abgehalten, 2018 ein weiteres Mal ins Südpolarmeer zurückzukehren, dennoch sorgte sie zeitgleich auch dafür, dass Japan enorme Ressourcen aufwenden musste, um ihre anhaltenden Sicherheitsmaßnahmen aufrechtzuerhalten.

Der Aufwand und die Kosten, Sea Shepherd am Einschreiten zu hindern, stiegen daher entsprechend stark an.

Dieser Mehraufwand sowie das Urteil des Internationalen Gerichtshofs, das die japanische Forschung als Betrug erklärte, verbunden mit der weltweiten Verurteilung der Aktivitäten Japans im Südpolarmeer haben in den Augen von Captain Paul Watson letztendlich dazu geführt, dass Japan sich nun zu dem Schritt entschlossen hat, seinen kommerziellen Walfang jetzt offen und nicht mehr unter dem Deckmantel der Forschung zu betreiben.

Das Konzept, sich als Wissenschaftler auszugeben, wird nun aufgegeben, was wiederum bedeutet, dass es absolut keine Rechtfertigung für die Jagd auf Wale in einem international anerkannten Walschutzgebiet geben kann. Dies wird daher das letzte Jahr für Japans Walfangaktivitäten im Südpolarmeer sein.

Unser Ziel, das Abschlachten von Walen im Antarktischen Walschutzgebiet zu beenden, wurde somit erreicht und es ist für unsere Kampagne ein Sieg, dass aus dem Südpolarmeer nun die gewünschte walfangfreie Zone wird.

Wenn Japan beschließt, sich aus der Internationalen Walfangkommission (IWC) zurückzuziehen, wird es der IWC ermöglicht, dem Antrag auf Einrichtung des Südatlantischen Walschutzgebiets zuzustimmen und damit den Walfang in der südlichen Hemisphäre tatsächlich zu beenden.

Japan wird sich nun Norwegen und Island als weitere skrupellose Walfangnation anschließen, die dann alle drei illegalen Walfang im Nordpazifik und im Nordatlantik betreiben.

Der Krieg um die Wale im Südpolarmeer wird bald vorbei sein und der Fokus wird sich nun auf die Nordhalbkugel richten müssen.

Sea Shepherd begrüßt die Ankündigung Japans und sieht darin eine positive Entwicklung.
„Wir freuen uns, das Ende des Walfangs im Antarktischen Walschutzgebiet zu sehen. Wir freuen uns, dass es bald ein Walschutzgebiet im Südatlantik geben wird, und wir freuen uns darauf, uns weiterhin gegen die drei verbliebenen Piraten-Walfangnationen zu stellen: Norwegen, Island und Japan. Der Walfang als „legale“ Industrie ist nun vorbei. Jetzt muss man nur noch mit den Piraten aufräumen“, sagte Captain Paul Watson.Texte und Bilder von sea-shepherd.de


Zwei Fliegen mit einer Klappe

Für dieses Jahr ist ein kleines Treffen meiner Reise/Outdoor und Unterwegs Freunde geplant. In diesem Zuge würde ich gerne auch eine kleine Müllsammelaktion starten, um in naher Umgebung die Umwelt etwas schöner und sauberer zu machen. Damit nicht noch mehr Müll entsteht und am Ende viel weggeworfen werden muss, bring jeder sein eigenes Essen und Getränke mit.

Gestellt werden von mir natürlich, ein Toilettenwagen und der Platz für Auto, Lkw oder Zelt zum Übernachten. Kosten wird der ganze Spaß natürlich nichts, wer natürlich etwas spenden möchte, darf das gerne machen. Sämtliche Spenden abzüglich der Kosten für den Toilettenwagen und den Platz spenden wir wie immer an Sea-Shepherd. Stattfinden wird das Ganze ab Donnerstag Nachmittag 18. Juli 2019 bis zum Sonntag 21. Juli 2019 in Brilon.

Für alle die nicht dabei sein können, aber gerne spenden möchten bei der Aktion, ist hier der Paypal Link zum Spendenkonto von mir. Ich sammele das Geld und werde es dann im Juli zusammen mit den gesammelten Spenden von der Veranstaltung an Sea Shepherd spenden. 

https://paypal.me/pools/c/8dK8wnfHKL

Wer also auch dabei sein möchte, meldet sich bitte bei.: jbbrilon.jb@gmail.com

Nach der Anmeldung gebe ich euch den genauen Standort durch.

Im Sommer wird entspannt und im Winter geschraubt

Der Sommer war soooo der Hammer, aber irgendwann ist alles schöne vorbei. Diesen Winter bleibt der Zweiraumlaster im Winterschlaf und es wird ein wenig geschraubt und getüftelt.

Neue, beziehungsweise größere Reifen stehen schon in der Werkstatt und warten auf ihre Montage. Vorher müssen aber die Felgen auf Vordermann gebracht werden.

Also Sandstrahlen und neu lackieren. Der Hanomag muss auch wenig höhergelegt werden für die Riesenreifen. Bis jetzt waren 10.5×20 montiert und nun sollen sie Megageilgroßen 12.5×20 weichen. dadurch wird der Laster ca. 10-12 cm höher. Viel mehr darf es auch nicht werden, sonnst gibt’s Probleme wenn der Wagen mal liegenbleibt. Man sollte immer unter 3,20 m bleiben, da es sonst zu hoch wird zum abschleppen.

Die meisten Schleppwagen haben eine Aufbauhöhe von 80 cm + max. 3,20= 4,00 m. ich schweife ab, aber über das Thema gibt es ständig Diskussionen in verschiedenen Foren, deswegen wollte ich es mal erwähnen.

Weiter zum Umbau…die Höherlegung vom Hanomag werde ich ganz klassisch mit Stahlblöcken unter der Blattfeder verwirklichen. Das ist beim Hanomag recht einfach zu bauen, da er ein sogenanntes “Over Axle” Fahrwerk hat. Das heißt, das die Achse unter den Blattfedern  verschraubt ist. Anders herum wäre es wesentlich schwieriger. 

Desweiteren möchte ich endlich eine Trenntoilette einbauen. Das ständige rumgepämpel mit der “Heißen Ware” auf irgendwelchen Entsorgungstationen bin ich satt und die Umwelt schont es auch, weil man keine Chemie mehr braucht. 

Ihr seht, es steht einiges an diesen Winter. Ich hoffe es wird nicht zu kalt im Sauerland…die Werkstatt ist nicht beheizt.

Ich berichte euch, sobald ich loslege mit meinen Umbauten. Videos wird’s natürlich auch wieder geben.


H – Zulassung für Wohnmobile

Das H-Kennzeichen, auch als Oldtimerkennzeichen oder H-Nummer bezeichnet, wurde 1997 eingeführt und sollte den Erhalt von Oldtimern, unter anderem durch eine niedrige und einheitliche KFZ-Steuer, fördern. Als Voraussetzungen zur Erteilung sind ein Fahrzeugalter von mindestens 30 Jahren seit Erstzulassung, ein guter Erhaltungszustand und ein weitest gehender Originalzustand zu nennen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann der Besitzer eines alten Fahrzeugs dieses als kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut, so die offizielle Bezeichnung, einstufen lassen. Hierzu ist die Vorführung und Bewertung bei einem Sachverständigen, wie TÜV oder DEKRA nötig.

Auch so mancher Wohnmobilbesitzer wird sein altes Schätzchen als Kulturgut und unbedingt erhaltenswert einstufen. Ein Wohnmobil hält zudem bei guter Pflege viele Jahre, mitunter viele Jahrzehnte, wenn es selten bewegt und trocken untergestellt wird. Im Besonderen seien hier auch Fahrzeuge auf Basis eines LKW-Fahrgestells zu nennen, da entsprechende Fahrgestelle für den Betrieb als Lastwagen auf eine hohe Laufleistung ausgelegt sind.

Wichtig ist, dass es sich bei dem Fahrzeug tatsächlich um ein erhaltenswertes Kulturgut handelt. Durchrostungen, Unfallschäden und unsachgemäße Instandsetzungen werden nicht akzeptiert. Das Fahrzeug muss sich zur Erteilung der H-Nummer in gutem Zustand befinden. Kleinere Gebrauchsspuren, wie sie über die Jahre nicht ausbleiben, werden toleriert. Oft wird als Anhaltspunkt die Zustandsnote 2 genannt, bei der Fahrzeugabnahme zum H-Kennzeichen handelt es sich jedoch immer um eine Einzelfallentscheidung. 

Vorteile bei Steuer und Versicherung

Einer der größten Vorteile für die Besitzer alter und großer Wohnmobile ergibt sich im Zusammenhang mit dem H-Kennzeichen aus der günstigeren Kraftfahrzeugsteuer, die einheitlich bei unter 200 Euro liegt. Bei gewöhnlicher Zulassung können es schlimmstenfalls ein paar hundert Euro mehr sein. Die Festsetzung der KFZ-Steuer beim H-Kennzeichen erfolgt unabhängig von Hubraum und zulässigem Gesamtgewicht als einheitlicher Satz. Einige Versicherungen bieten im Übrigen besondere Oldtimertarife an, hier kann das Wohnmobil unter Umständen wesentlich günstiger versichert werden, als bisher.

Mit dem Wohnmobil in die Umweltzone

Ob ein gepflegtes und selten bewegtes Wohnmobil die Umwelt stark belastet und die Feinstaubwerte stark erhöht, darüber lässt sich sicherlich trefflich streiten. Fakt ist, dass der Zugang zu vielen Städten und Campingplätzen für Besitzer älterer Wohnmobile bislang verwehrt blieb, wenn sich diese in einer Umweltzone befanden.

Die älteren Fahrzeuge verfügen in der Regel nicht über eine Feinstaubplakette und diese kann aufgrund der schlechten Abgaswerte auch nicht erteilt werden. Die Nachrüstung mit einem Feinstaubfilter ist teuer und lohnt sich für die wenigen Fahrten im Jahr nicht, oder ist von vorneherein aufgrund des Alters nicht möglich.

Gemäß der 35 Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes Anhang 3, Nummer 10, dürfen Fahrzeuge jedoch ohne vorgeschriebene Kennzeichnung in Umweltzonen einfahren, wenn sie als Oldtimer gemäß §2, Nummer 22 der Fahrzeugzulassungsverordnung gelten und über ein amtliches Kennzeichen nach §9 der Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr verfügen. Oder kurz; mit H-Kennzeichen, auch wenn sie nicht über die vorgeschriebene Feinstaubplakette verfügen.

Originalzustand darf nicht grundlegend verändert werden

Ein Nachteil in punkto H-Kennzeichen ist, dass sich das Wohnmobil weitgehend im Originalzustand befinden muss. Auch Anbauteile und Zubehör sollten überwiegend zeitgenössisch sein.

Wer sein Wohnmobil jedoch mit schicken Zusatzlampen verschönern möchte, greift besser zu einem Satz klassischer Fern- oder Nebelscheinwerfer, anstatt zu modernen Tagfahrleuchten mit LED-Technik. Immer zulässig sind Umbauten, die der Fahrsicherheit dienen. So dürfen beispielsweise Anschnallgurte nachgerüstet werden, die bei Wohnmobilen lange Zeit nicht vorgeschrieben waren und somit auch nicht an allen Sitzplätzen verbaut wurden.

Größere und grundlegende Umbauten am Aufbau des Fahrzeugs, der Karosserie und der Technik, sind hingegen nur dann zulässig, wenn sie nachweislich bereits vor 30 Jahren vorgenommen wurden. Motorumbauten sind zulässig, wenn der entsprechende Austauschmotor für das Fahrzeug ab Werk erhältlich war, beziehungsweise der Baureihe entspricht.