Höherlegung vom Hanomag AL 28

Heute geht es um die Höherlegung meines Hanomag al 28. Der AL 28 wurde original mit sehr kleinen Rädern und meist mit Zwillingsbereifung ausgeliefert. Einige der noch angemeldeten Hanos sind schon umbereift auf 10.5 R20. Diese sind auch auf meinem Hanomag montiert, sind aber immer schwerer für einen guten Preis zu bekommen. Außerdem sind sie International eher rar auf dem Markt. Das heißt, es wird schwer im Ausland mal Ersatz zu bekommen. Die Reifengröße, die ich aufziehen möchte, ist wesentlich leichter zu beschaffen und darf auch noch auf einem Hanomag gefahren werden. Einige Hanomag sind umgerüstet auf 9.00 R20, die aber für die original Felge zu schmal sind und bei abgelassener Luft gern von der Felge springen. Ansonsten ist der Reifen super und weltweit gut zu bekommen.

Da ich auf große Reifen stehen, habe ich mich also für den 12.50 R 20 oder 335 80 R 20 entschieden. Das ist eine gängige Unimog Reifengröße, aber dafür muss mein Hano ein bisschen höher. Um es genau zu sagen, 70 mm. Warum 70 mm werden sich jetzt einige Fragen. Der 12.50 ist im Durchmesser 100 mm größer, als der 10.50. Das heißt ich brauche 50 mm mehr Platz im Radkasten, damit der Reifen sich auch im Gelände noch bewegen kann. Die 20 mm zusätzlich habe ich zur Sicherheit eingerechnet, damit ich genug Platz habe. Aber nun zu den Technischen Sachen. Du brauchst bei einer Höherlegung von 70 mm etwa 5 Meter Gewindestange in der Größe M 14 x 1,5 in einer Härte von 10.9, erkenntlich sind diese meist an einem Weißem Farbtupfer an einem Ende. Dazu noch 32 passende Muttern und Sicherungsringe/scheiben.  Ganz wichtig natürlich sind die Höherlegungsböcke selbst. Mir hat sie ein Freund gebaut, der die passenden Maschinen und Materialien zu Verfügung hatte. (Danke nochmal an Philipp)

Im folgenden Video könnt ihr sehen wie es gemacht wird, in der Beschreibung unter dem Video ist die Materialiste von den benötigen Teilen. Viel Spaß beim Schauen. 

Das Ende des Walfangs im Südpolarmeer!

Mittwoch, 26. Dezember 2018: Sea Shepherd hat sich seit 2002 gegen Japans Walfang im Antarktischen Walschutzgebiet eingesetzt. Die ersten Fahrten in die Gewässer der Antarktis fanden 2002 statt, dem folgten fortlaufende Kampagnen von 2005 bis 2017. Durch das Einschreiten von Sea Shepherd wurden in diesem Zeitraum über 6.000 Wale vor den Harpunen der japanischen Walfangflotte gerettet, die ihren kommerziellen Walfang unter dem Deckmantel der Forschung betrieb. 

Im Jahr 2017 begann die japanische Regierung, mehrere Millionen Dollar in Sicherheitsmaßnahmen zu investieren, um Sea Shepherd daran zu hindern, ihre Flotte beim Walfang zu stören. Die Sicherheitsmaßnahmen umfassten u.a. militärische Überwachungstechnologien in Echtzeit.

Diese massive Aufrüstung hatte Sea Shepherd zwar davon abgehalten, 2018 ein weiteres Mal ins Südpolarmeer zurückzukehren, dennoch sorgte sie zeitgleich auch dafür, dass Japan enorme Ressourcen aufwenden musste, um ihre anhaltenden Sicherheitsmaßnahmen aufrechtzuerhalten.

Der Aufwand und die Kosten, Sea Shepherd am Einschreiten zu hindern, stiegen daher entsprechend stark an.

Dieser Mehraufwand sowie das Urteil des Internationalen Gerichtshofs, das die japanische Forschung als Betrug erklärte, verbunden mit der weltweiten Verurteilung der Aktivitäten Japans im Südpolarmeer haben in den Augen von Captain Paul Watson letztendlich dazu geführt, dass Japan sich nun zu dem Schritt entschlossen hat, seinen kommerziellen Walfang jetzt offen und nicht mehr unter dem Deckmantel der Forschung zu betreiben.

Das Konzept, sich als Wissenschaftler auszugeben, wird nun aufgegeben, was wiederum bedeutet, dass es absolut keine Rechtfertigung für die Jagd auf Wale in einem international anerkannten Walschutzgebiet geben kann. Dies wird daher das letzte Jahr für Japans Walfangaktivitäten im Südpolarmeer sein.

Unser Ziel, das Abschlachten von Walen im Antarktischen Walschutzgebiet zu beenden, wurde somit erreicht und es ist für unsere Kampagne ein Sieg, dass aus dem Südpolarmeer nun die gewünschte walfangfreie Zone wird.

Wenn Japan beschließt, sich aus der Internationalen Walfangkommission (IWC) zurückzuziehen, wird es der IWC ermöglicht, dem Antrag auf Einrichtung des Südatlantischen Walschutzgebiets zuzustimmen und damit den Walfang in der südlichen Hemisphäre tatsächlich zu beenden.

Japan wird sich nun Norwegen und Island als weitere skrupellose Walfangnation anschließen, die dann alle drei illegalen Walfang im Nordpazifik und im Nordatlantik betreiben.

Der Krieg um die Wale im Südpolarmeer wird bald vorbei sein und der Fokus wird sich nun auf die Nordhalbkugel richten müssen.

Sea Shepherd begrüßt die Ankündigung Japans und sieht darin eine positive Entwicklung.
„Wir freuen uns, das Ende des Walfangs im Antarktischen Walschutzgebiet zu sehen. Wir freuen uns, dass es bald ein Walschutzgebiet im Südatlantik geben wird, und wir freuen uns darauf, uns weiterhin gegen die drei verbliebenen Piraten-Walfangnationen zu stellen: Norwegen, Island und Japan. Der Walfang als „legale“ Industrie ist nun vorbei. Jetzt muss man nur noch mit den Piraten aufräumen“, sagte Captain Paul Watson.Texte und Bilder von sea-shepherd.de


Zwei Fliegen mit einer Klappe

Für dieses Jahr ist ein kleines Treffen meiner Reise/Outdoor und Unterwegs Freunde geplant. In diesem Zuge würde ich gerne auch eine kleine Müllsammelaktion starten, um in naher Umgebung die Umwelt etwas schöner und sauberer zu machen. Damit nicht noch mehr Müll entsteht und am Ende viel weggeworfen werden muss, bring jeder sein eigenes Essen und Getränke mit.

Gestellt werden von mir natürlich, ein Toilettenwagen und der Platz für Auto, Lkw oder Zelt zum Übernachten. Kosten wird der ganze Spaß natürlich nichts, wer natürlich etwas spenden möchte, darf das gerne machen. Sämtliche Spenden abzüglich der Kosten für den Toilettenwagen und den Platz spenden wir wie immer an Sea-Shepherd. Stattfinden wird das Ganze ab Donnerstag Nachmittag 18. Juli 2019 bis zum Sonntag 21. Juli 2019 in Brilon.

Für alle die nicht dabei sein können, aber gerne spenden möchten bei der Aktion, ist hier der Paypal Link zum Spendenkonto von mir. Ich sammele das Geld und werde es dann im Juli zusammen mit den gesammelten Spenden von der Veranstaltung an Sea Shepherd spenden. 

https://paypal.me/pools/c/8dK8wnfHKL

Wer also auch dabei sein möchte, meldet sich bitte bei.: jbbrilon.jb@gmail.com

Nach der Anmeldung gebe ich euch den genauen Standort durch.

Im Sommer wird entspannt und im Winter geschraubt

Der Sommer war soooo der Hammer, aber irgendwann ist alles schöne vorbei. Diesen Winter bleibt der Zweiraumlaster im Winterschlaf und es wird ein wenig geschraubt und getüftelt.

Neue, beziehungsweise größere Reifen stehen schon in der Werkstatt und warten auf ihre Montage. Vorher müssen aber die Felgen auf Vordermann gebracht werden.

Also Sandstrahlen und neu lackieren. Der Hanomag muss auch wenig höhergelegt werden für die Riesenreifen. Bis jetzt waren 10.5×20 montiert und nun sollen sie Megageilgroßen 12.5×20 weichen. dadurch wird der Laster ca. 10-12 cm höher. Viel mehr darf es auch nicht werden, sonnst gibt’s Probleme wenn der Wagen mal liegenbleibt. Man sollte immer unter 3,20 m bleiben, da es sonnst gesamt zu hoch wird zum abschleppen.

Die meisten Schleppwagen haben eine Aufbauhöhe von 80 cm + max. 3,20= 4,00 m. ich schweife ab, aber über das Thema gibt es ständig Diskussionen in verschiedenen Foren, deswegen wollte ich es mal erwähnen.

Weiter zum Umbau…die Höherlegung vom Hanomag werde ich ganz klassisch mit Stahlblöcken unter der Blattfeder verwirklichen. Das ist beim Hanomag recht einfach zu bauen, da er ein sogenanntes „Over Axle“ Fahrwerk hat. Das heißt, das die Achse unter den Blattfedern  verschraubt ist. Anders herum wäre es wesentlich schwieriger. 

Desweiteren möchte ich endlich eine Trenntoilette einbauen. Das ständige rumgepämpel mit der „Heißen Ware“ auf irgendwelchen Entsorgungstationen bin ich satt und die Umwelt schont es auch, weil man keine Chemie mehr braucht. 

Ihr seht, es steht einiges an diesen Winter. Ich hoffe es wird nicht zu kalt im Sauerland…die Werkstatt ist nicht beheizt.

Ich berichte euch, sobald ich loslege mit meinen Umbauten. Videos wird’s natürlich auch wieder geben.


H – Zulassung für Wohnmobile

Das H-Kennzeichen, auch als Oldtimerkennzeichen oder H-Nummer bezeichnet, wurde 1997 eingeführt und sollte den Erhalt von Oldtimern, unter anderem durch eine niedrige und einheitliche KFZ-Steuer, fördern. Als Voraussetzungen zur Erteilung sind ein Fahrzeugalter von mindestens 30 Jahren seit Erstzulassung, ein guter Erhaltungszustand und ein weitest gehender Originalzustand zu nennen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann der Besitzer eines alten Fahrzeugs dieses als kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut, so die offizielle Bezeichnung, einstufen lassen. Hierzu ist die Vorführung und Bewertung bei einem Sachverständigen, wie TÜV oder DEKRA nötig.

Auch so mancher Wohnmobilbesitzer wird sein altes Schätzchen als Kulturgut und unbedingt erhaltenswert einstufen. Ein Wohnmobil hält zudem bei guter Pflege viele Jahre, mitunter viele Jahrzehnte, wenn es selten bewegt und trocken untergestellt wird. Im Besonderen seien hier auch Fahrzeuge auf Basis eines LKW-Fahrgestells zu nennen, da entsprechende Fahrgestelle für den Betrieb als Lastwagen auf eine hohe Laufleistung ausgelegt sind.

Wichtig ist, dass es sich bei dem Fahrzeug tatsächlich um ein erhaltenswertes Kulturgut handelt. Durchrostungen, Unfallschäden und unsachgemäße Instandsetzungen werden nicht akzeptiert. Das Fahrzeug muss sich zur Erteilung der H-Nummer in gutem Zustand befinden. Kleinere Gebrauchsspuren, wie sie über die Jahre nicht ausbleiben, werden toleriert. Oft wird als Anhaltspunkt die Zustandsnote 2 genannt, bei der Fahrzeugabnahme zum H-Kennzeichen handelt es sich jedoch immer um eine Einzelfallentscheidung. 

Vorteile bei Steuer und Versicherung

Einer der größten Vorteile für die Besitzer alter und großer Wohnmobile ergibt sich im Zusammenhang mit dem H-Kennzeichen aus der günstigeren Kraftfahrzeugsteuer, die einheitlich bei unter 200 Euro liegt. Bei gewöhnlicher Zulassung können es schlimmstenfalls ein paar hundert Euro mehr sein. Die Festsetzung der KFZ-Steuer beim H-Kennzeichen erfolgt unabhängig von Hubraum und zulässigem Gesamtgewicht als einheitlicher Satz. Einige Versicherungen bieten im Übrigen besondere Oldtimertarife an, hier kann das Wohnmobil unter Umständen wesentlich günstiger versichert werden, als bisher.

Mit dem Wohnmobil in die Umweltzone

Ob ein gepflegtes und selten bewegtes Wohnmobil die Umwelt stark belastet und die Feinstaubwerte stark erhöht, darüber lässt sich sicherlich trefflich streiten. Fakt ist, dass der Zugang zu vielen Städten und Campingplätzen für Besitzer älterer Wohnmobile bislang verwehrt blieb, wenn sich diese in einer Umweltzone befanden.

Die älteren Fahrzeuge verfügen in der Regel nicht über eine Feinstaubplakette und diese kann aufgrund der schlechten Abgaswerte auch nicht erteilt werden. Die Nachrüstung mit einem Feinstaubfilter ist teuer und lohnt sich für die wenigen Fahrten im Jahr nicht, oder ist von vorneherein aufgrund des Alters nicht möglich.

Gemäß der 35 Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes Anhang 3, Nummer 10, dürfen Fahrzeuge jedoch ohne vorgeschriebene Kennzeichnung in Umweltzonen einfahren, wenn sie als Oldtimer gemäß §2, Nummer 22 der Fahrzeugzulassungsverordnung gelten und über ein amtliches Kennzeichen nach §9 der Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr verfügen. Oder kurz; mit H-Kennzeichen, auch wenn sie nicht über die vorgeschriebene Feinstaubplakette verfügen.

Originalzustand darf nicht grundlegend verändert werden

Ein Nachteil in punkto H-Kennzeichen ist, dass sich das Wohnmobil weitgehend im Originalzustand befinden muss. Auch Anbauteile und Zubehör sollten überwiegend zeitgenössisch sein.

Wer sein Wohnmobil jedoch mit schicken Zusatzlampen verschönern möchte, greift besser zu einem Satz klassischer Fern- oder Nebelscheinwerfer, anstatt zu modernen Tagfahrleuchten mit LED-Technik. Immer zulässig sind Umbauten, die der Fahrsicherheit dienen. So dürfen beispielsweise Anschnallgurte nachgerüstet werden, die bei Wohnmobilen lange Zeit nicht vorgeschrieben waren und somit auch nicht an allen Sitzplätzen verbaut wurden.

Größere und grundlegende Umbauten am Aufbau des Fahrzeugs, der Karosserie und der Technik, sind hingegen nur dann zulässig, wenn sie nachweislich bereits vor 30 Jahren vorgenommen wurden. Motorumbauten sind zulässig, wenn der entsprechende Austauschmotor für das Fahrzeug ab Werk erhältlich war, beziehungsweise der Baureihe entspricht.